Bitcoins kaufen – da sind gute Nerven gefragt

Der schwindelerregende Anstieg der Bitcoins hat – nach der Kurskorrektur, die sehr wohl nötig war – sein Ende gefunden. Bereits mehr als 50 Prozent hat die virtuelle Währung verloren. Zur Freude für all jene, welche einsteigen wollten, zum Ärger für die, die trotz des hohen Kurses ihr Glück versucht haben. Die letzten Tage haben bewiesen, dass – wer mit der virtuellen Währung handelt – man starke Nerven braucht.

50 Prozent Verlust und dennoch in der Gewinnzone
“Viele zittrige Hände am Markt bedeuten, dass der Crash nicht mehr weit ist”. So oder so ähnlich hat André Kostolany immer wieder die Geschehnisse kommentiert. Natürlich ist der Absturz der virtuellen Währung an der Börse kein Untergang; es wird nicht lange dauern, bis die Bitcoins wieder ihren alten Höchststand erreicht haben. Jedoch zeigt es, dass auch scheinbar aufflammende Einheiten sehr wohl schnell abstürzen können. Dass der senkrechte Strich nach oben dafür sorgte, dass immer mehr Leute mit der virtuellen Währung liebäugelten, war auch kein Geheimnis. Dass der Bitcoin überleben kann, dafür braucht er Investoren und keine Glücksritter, welche auf der Welle des Aufstiegs aufspringen. Womöglich war es sogar gar nicht schlecht, dass durch die Kurskorrektur ein Absturz folgte. Bereits seit vier Jahren gibt es die virtuelle Währung. Bereits im Jahr 2011 hatte Bitcoin den ersten Crash. Und dieser wurde gut weggesteckt. Damals fiel die Währung von 32 Dollar auf 2 Dollar. Grund dafür war ein Hackerangriff, der die Leute verunsichert hatte, ob Bitcoin tatsächlich so sicher sei, wie selbst immer behauptet werde. Ende 2012 stand der Bitcoin bei 13 Dollar; im Mai 2013 lag er bereits bei 266 Dollar.

Negative Schlagzeilen bereiteten das Chaos vor
Die Medien verbreitet immer wieder das Gerücht, dass der Bitcoin eine Blase sei, die demnächst platzen würde. Doch was die Medien nicht erwähnten ist die Tatsache, dass auch andere Währungen blasenartig aufgebaut seien. So etwa der Yen oder der Euro oder auch der US Dollar. Dass Bitcoins, wie alle Börsen-Kurse, von Angebot und Nachfrage leben, ist kein Geheimnis. Die Börse ist eben ein launisches Unterfangen, welches schnell Träume erfüllt, aber genau so schnell zerstören kann. Bereits wenige Tage nach dem Crash erholte sich der Wert zudem von Bitcoin und wanderte auf 175 Euro. Ein Zeichen, dass man noch immer ein Vertrauen in die Idee hat und noch immer auch die Netzwerke unterstützen möchte. Natürlich ist es nicht leicht für all jene, welche in Bitcoins investiert haben, jedoch hat der Crash 2011 gezeigt, dass man oftmals nur Geduld benötigt.

Parallelen zu 2011 sind erkennbar
Natürlich erinnert die derzeitige Situation an den Crash von 2011. Auch vor zwei Jahren waren es die Medien, welche mit einer negativen Berichterstattung die virtuelle Währung “in den Dreck” zog. Doch im Jahr 2011 wurde auch bewiesen, dass diese virtuelle Währung kurzfristig nur steigen kann. Kursabstürze im Bereich 10 Euro oder 13 Euro wird es wohl nie wieder geben, außer, die virtuelle Währung wird verboten. Oder man findet tatsächlich eine Möglichkeit, dass das System gehackt wird. Beides ist äußerst unwahrscheinlich, wenn nicht sogar utopisch.

Wer nich weiss was Bitcoins sind, hier ein Video für euch:

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