Der Handel mit binären Optionen

Binäre Optionen bieten eine vergleichsweise neue Möglichkeit, sich neben seiner herkömmlichen Tätigkeit finanziell abzusichern. Selbst ohne Vorkenntnisse zum Investmentwesen lassen sich, dem eigenen Wunsch entsprechend, kleinere oder auch größere Beträge ansammeln und so kleine Freuden, wie beispielsweise ein Kurzurlaub oder ein neues technisches Produkt, in die Realität umsetzen. Alles was man dafür braucht ist ein grundsätzliches Interesse am aktuellen Tagesgeschehen und ein kleines Startbudget. Vorab sollte man sich allerdings ein wenig belesen, wie das Handeln mit digitalen Optionen am vorteilhaftesten ablaufen sollte.

Digitale Optionen werden auch binäre Optionen genannt. Es handelt sich hierbei um ein Finanzderivat, welches, wie es der Name “binär” bereits verrät, zwei Ereignisse eintreten lassen kann. Der Händler, oder auch Trader genannt, prognostiziert ein Ereignis, wie es eintreffen soll zu einem bestimmten Zeitpunkt und erhält einen entsprechenden Gewinn. Oder aber das prognostizierte Ereignis tritt nicht ein und es wird für den Händler kein Gewinn ausgeschüttet. Man spricht demnach bei binären oder auch digitalen Optionen von den zwei Werten “Im Geld”, also Gewinn, und “Aus dem Geld”, also Verlust.
Binäre Optionen – Handelsgrundlagen

Der Handel mit binären Optionen steigt zusehends an Popularität. Dies ist unter anderem seiner simplen Funktionsweise geschuldet, die zusätzlich auf wenigen, gut übersichtlichen Grundsätzen beruht. Es wird vorab vom Händler festgelegt mit welchen binären Optionen oder auch Basiswerten gehandelt werden soll.

Binäre Optionen und der Handel mit ebendiesen bietet dem interessierten Teilnehmer auf dem Investmentmarkt mehrere Möglichkeiten. Er kann eine sogenannte Call-Option kaufen und setzt somit auf eine Kurssteigerung des Basiswertes zu einem bestimmten Zeitpunkt. Trifft die vom Marktteilnehmer prognostizierte Kurssteigerung zu dem vorab festgelegten Zeitpunkt ein, ist nach ebendiesem Zeitpunkt eine Gewinnausschüttung möglich. Der Teilnehmer, oder auch Händler respektive Trader, hat jedoch auch die Möglichkeit eine sogenannte Put-Option zu erwerben. Mit dem Erwerb dieser erwartet der Marktteilnehmer nicht etwa eine Kurssteigerung des Basiswertes, sondern einen Kursverfall dessen. Auch hier ist eine Gewinnausschüttung möglich, wenn der Basiswert zu dem vorab festgelegten Zeitpunkt entsprechend der eigenen aufgestellten Prognose gefallen ist.
Die Basiswerte, mit denen beim binären Optionenhandel gearbeitet wird stellen keinen tatsächlichen, respektive realen, Erwerb einer Anleihe dar. Es geht vielmehr darum, einen bestimmten Wert zu einem gewissen Preis innerhalb eines festgelegten Zeitraumes zu erstehen, beziehungsweise eine mögliche Wertsteigerung oder auch einen -verfall dessen vorauszusehen. Man befindet sich als Händler demnach in einer rein spekulativen Situation, in welcher ein Richtungswechsel einer Preisentwicklung im Zentrum der Aufmerksamkeit steht. Der Trader hat derzeit die Möglichkeit, mit vier Basiswerten prognostizierten Handel zu betreiben: Devisenpaare, Aktienindizes, Aktien und Rohstoffe. Des Weiteren kann der investmentorientierte Marktteilnehmer zwischen verschiedenen Options-Modellen wählen.
Binäre Optionen – Handelsmodelle

Beim sogenannten “Touch”-Modell erwartet der Händler, dass der Preis des Basiswertes einen bestimmten Level erreicht hat, und zwar vor Ablauf der vorab vertraglich festgelegten Verfallzeit. Hier kann er zusätzlich entscheiden, ob dieser zu erreichende Level über dem Basiskurs sein soll oder ob er darunter liegen soll. Man spricht demnach von einem sogenannten “Touch Up”- beziehungsweise dem “Touch-Down”-Modell. Des Weiteren gibt es das “One-Touch”-Modell, bei dem der Vertrag augenblicklich dann endet, wenn der Preis den ausgewählten Level genau einmal erreicht hat. Beim “No-Touch”-Modell hingegen erwartet der Händler, dass der Preis vor Ablauf des vorab festgelegten Zeitraumes einen bestimmten Level nicht erreichen wird. Außerdem wird dem Händler die Möglichkeit des “Double-One-Touch”- beziehungsweise “Double-No-Touch”-Modells geboten. Hier kann der gleichzeitig auf jeweils zwei Levels setzen, die bezüglich der Preisentwicklung des ausgewählten Aktivpostens entweder erreicht oder auch nicht erreicht werden sollen.
Zusätzliche Hinweise zum Handel mit binären Optionen

In jedem Fall wird dem Händler auf dem Investmentmarkt empfohlen, erst kurz vor dem Ablauf der Option entweder die gewünschte Call- oder Put-Order in das System einzugeben. Somit kann das möglicherweise eintretende Risiko deutlich minimiert werden. Des Weiteren sollte ein Händler maximal vier Instrumente zum Handeln und deren jeweiligen Märkte im Auge behalten und nie mehr als zwei Handelsschritte gleichzeitig ausführen, um nicht den Überblick zu verlieren. Außerdem lässt sich so ein sogenanntes Overtrading vermeiden, was wiederum das Risiko und dazu auftretende Verluste senken kann.

Binäre Optionen und der Handel mit ihnen sollte stets als Bonusprojekt gesehen werden, bei dem selbst kleinste Gewinne auf lange Sicht große Freude bereiten können. Um genau diese Freude hoch zu halten und den Handel mit binären Optionen nicht verebben zu lassen, sollte der Händler darauf Bedacht sein, reale Belohnungen in seinen Handel miteinfließen zu lassen.

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